Manchmal braucht Liebe einen Ratgeber

Mein/e Partner/-in will (mich?) nicht heiraten

Mein/e Partner/-in will (mich?) nicht heiraten

Was steckt dahinter?

Als Du den Briefkasten leerst, blicken sie Dir entgegen. Zwei strahlende Gesichter und die Worte: „Wir heiraten!“. Eigentlich freust Du Dich über das Liebesglück Deines Bekannten, das auf der gesendeten Einladung zu sehen ist. Und trotzdem steigt eine Mischung aus Sehnsucht, Neid und Traurigkeit in Dir auf. Denn genau von diesem nächsten Schritt träumst Du in Deiner eigenen Beziehung schon so lange. Doch kommt das Thema Hochzeit auf, blockt er/sie vehement ab. Und das trifft Dich jedes Mal mitten ins Herz.

Egal, welche Gründe hinter der Ehe-Scheu Deines/Deiner Partner/-in stecken – dass Du Sorge hast, es könnte etwas mit Dir oder Eurer Verbindung zu tun haben, ist verständlich. Womöglich plagt Dich auch die Unsicherheit, ob Dein/e Liebste/r generell nicht heiraten möchte (was schwer genug zu akzeptieren ist, wenn die Ehe zu einem Deiner Top-Lebensziele zählt) oder ob er/sie schlimmstenfalls DICH nicht heiraten möchte. Wie aber kannst Du herausfinden, was hinter der „Heiratsverweigerung“ Deiner besseren Hälfte steckt?

Fehlende Liebe?

Wenn er/sie sich gegen die Ehe sträubt

Vielleicht hast Du es ja sogar bei jenem Bekannten miterlebt: Seine Ex-Partnerin wartete jahrelang auf einen Antrag. Doch bei ihm? Fehlanzeige! Und jetzt – nicht sonderlich viel später – ist er anscheinend plötzlich bereit, seine neue Liebe zu ehelichen. Das bedeutet ja offenbar, dass das Problem nicht die Eheschließung an sich war. Bei diesem Gedanken wird Dir gleich noch mulmiger zumute. Kein Wunder: Vermutlich wächst Deine Angst, dass auch Dein/e Liebste/r Dich nicht nur vertröstet, sondern Du in seinen/ihren Augen niemals wirklich ein/e mögliche/r Heiratskandidat/-in sein wirst und er/sie Dich irgendwann verlässt.

Anzeichen einer unsicheren Beziehung

Ganz ehrlich? Ist Dein/e Partner/-in nicht bereit für die Ehe, weil er/sie Zweifel an Eurer Verbindung hegt, dann wirst Du das sicherlich bereits vermuten. Fällt es Dir jedoch schwer, auf Dein Bauchgefühl zu vertrauen, dann achte doch auf Folgendes:

Scheu vor Verbindlichkeit

Hat er oder sie generell Probleme damit, sich sowohl in Alltagssituationen als auch innerhalb Eurer Beziehung festzulegen? Konnte er/sie sich anfangs sogar nur schwer auf Dich einlassen oder eine feste Beziehung mit Dir eingehen? Vermutlich ist er/sie dann nicht unbedingt der Typ Mensch, dem das Binden fürs Leben leichtfällt. Sendet er/sie auch weiterhin Signale, sich unsicher bezüglich Eurer Beziehung zu sein, wird es schwierig. Und willst Du wirklich jemanden ins Ehe-„Glück“ zwingen, der/die sich nicht einmal zwischen Pizza oder Pasta, geschweige denn für Dich entscheiden kann?

Getrennter Alltag

Oder fällt Dir auf, dass Dein/e Partner/-in Dich gar nicht so recht in sein/ihr Leben miteinbezieht? Jeder hat eine eigene Wohnung (oder einen überwiegend getrennten Alltag), Finanzen und Hab und Gut werden feinsäuberlich auseinandergehalten, und seine/ihre Freunde und Familie siehst Du so gut wie nie? Natürlich sollte man seine Eigenständigkeit nicht vollkommen aufgeben und sich in einer Beziehung verlieren – nach tiefer Verbundenheit klingt das aber leider nicht. Eher so, als würde er/sie Dich ganz schön auf Abstand halten. Ob das nun an einer möglichen Bindungsangst liegt oder er/sie keine aufrichtigen Gefühle für Dich hegt, sei vorerst dahingestellt.

Zukunftsplanung ohne Dich

Hör obendrein mal genauer hin, wenn er/sie von der Zukunft spricht. Fällt Dein Name, als vom nächsten Urlaub in den Bergen geschwärmt wird? Plant er/sie ein gemeinsames romantisches Date bei dem tollen Italiener, der in ein paar Monaten wiedereröffnen soll? Oder geht es vorwiegend darum, dort selbst bald wieder die leckere Pizza essen zu können? Kommst Du so gar nicht in den Zukunftsplänen und Visionen Deines Gegenübers vor, dann wirst Du Dir ausmalen können, wie groß die Liebe seiner-/ihrerseits mutmaßlich ist.

Fehlende emotionale Nähe

Du wolltest zwar klare Anhaltspunkte, aber eine Beziehung lebt nun mal von Emotionen. Fühlst Du also, dass Dir emotionale Nähe und Zuneigung fehlt, dann könnte das durchaus dafürsprechen, dass Eure Verbindung leider nicht so stark ist, wie Du es Dir wünschen würdest. Versuche jedoch immer erst, offen zu kommunizieren. Vielleicht ist es Deinem/Deiner Liebsten ja schlichtweg nicht bewusst, wie sein/ihr Verhalten bei Dir ankommt. Stößt Du dann allerdings überwiegend auf taube Ohren, ist es vielleicht tatsächlich an der Zeit, auch Deinerseits die Beziehung zu hinterfragen. Im Zuge dessen könntest Du beispielsweise auch reflektieren, ob der Wunsch nach einer Ehe nicht vielleicht mehr der Wunsch nach Stabilität und Sicherheit in Eurer Beziehung ist? Klar ist leider: Ist Dein Gegenüber nicht imstande, Dir das auch ohne Ja-Wort zu geben, dann wird auch das Ehe-Versprechen nichts daran ändern.

Trennen oder Bleiben?

Bestimmt hast Du in einer unerfüllten Beziehung bereits selbst Zweifel daran, den- oder diejenige wirklich heiraten zu wollen. Willst Du jedoch für Eure Liebe kämpfen und Dein/e Partner/-in ist ebenfalls dazu bereit, dann nutzt diese Chance. Von einer vorschnellen Hochzeit aus den falschen Motiven heraus solltest Du Dich jedoch verabschieden. Es gilt in erster Linie, Eure Beziehung zu vertiefen und zu festigen. Habt Ihr diese Hürde gemeistert, können die Glocken noch früh genug läuten.

(K)Ein Schein für die Wahre Liebe

Was aber, wenn es keinerlei solcher Unsicherheiten gibt? Du bist überglücklich und auch Dein/e Liebste/r zeigt Dir immer wieder, dass Du seine/ihre große Liebe bist. Wie kann es sein, dass Ihr Euch beim Thema Hochzeit dann so uneinig seid? Womöglich wirft es sogar zunehmend einen Schatten über Eure so liebevolle Beziehung. Weil Du langsam frustriert bist und nicht verstehst, warum er/sie Dich nicht heiraten möchte, wenn Ihr doch vermeintlich so glücklich seid. Oder weil Du Dir trotz aller Liebe nicht vorstellen kannst, auf Deine so lang erhoffte Traumhochzeit zu verzichten? Dass eine/r heiraten will und eine/r nicht, liegt nicht immer an der Beziehung an sich. Vielmehr kann es auch unsere (unterschiedlichen) Erfahrungen, Erwartungen und Ängste, die wir mit dem Thema Ehe verbinden, widerspiegeln.

Wofür heiraten?

Beispielsweise könnte es sein, dass Dein/e Liebste/r ganz emotionslos einfach grundsätzlich nicht an das Konzept der Ehe glaubt und es für eine veraltete Tradition hält. Immerhin brauchen wir zum Glück inzwischen keinen Trauschein mehr, um offiziell ein Liebespaar sein zu dürfen, sondern können auch unverheiratet zusammenleben und uns lieben. Diese Freiheit ist natürlich eine tolle Entwicklung, lässt die Ehe allerdings durchaus etwas blass und überflüssig aussehen. Und auch, wenn zahlreiche romantische Filme anderes vermitteln – wir wissen doch alle, dass die Ehe früher tatsächlich sogar weniger ein Ausdruck der wahren Liebe, sondern vielmehr ein Geschäft war. Ein gewisser Vorbehalt demgegenüber ist vielleicht also sogar verständlich?

"Zu anstrengend"

Abschreckend ist für manche (insbesondere Männer) oftmals auch das „Trara“, das häufig um Hochzeit und Ehe gemacht wird. Manchen ist das einfach zu anstrengend. Und zu teuer. Sie sind sich auch so sicher, dass sie mit ihrem Herzensmenschen ihr Leben verbringen wollen, und brauchen dafür keine große Feier, die eben nicht nur Energie, sondern häufig auch viel Geld kostet.

Sonderfall: Bereits geschieden

Hat Dein/e Liebste/r vielleicht sogar bereits eine gescheiterte Ehe hinter sich, wirst Du höchstwahrscheinlich schon vermuten, woher die Scheu vor dem erneuten Ja-Wort kommt. Eine Beziehung zu beenden ist hart – eine Scheidung meist noch härter. Gab es mit ihrem Ex vielleicht einen erbitterten Sorgerechtsstreit um die Kinder? Oder Dein Liebster hatte nach der Scheidung durch die Forderungen seiner Ex-Frau große finanzielle Sorgen? Verständlich, dass Dein/e Liebste/r sich sicherlich nicht so schnell wieder einem derartigen Risiko aussetzen möchte. Dennoch solltet Ihr viel darüber sprechen und Klarheit schaffen. Immerhin ist Eure Beziehung individuell und Du bist eben auch nicht der oder die Ex.

Individuelle Erfahrungen

Um eine kritische Haltung gegenüber der Heirat entwickelt zu haben, müssen wir allerdings nicht alles am eigenen Leib erfahren haben. Auch was wir im nahen Umfeld beobachten oder vermittelt bekommen, beeinflusst uns nachhaltig. Haben Dir Deine Eltern eine glückliche und stabile Ehe vorgelebt? Oder durch Tagträume von der großen Disneyfilm-Liebe hast Du Dir Deine eigene Überzeugung davon gebaut? Das würde erklären, warum Du der Ehe so positiv und sehnsuchtsvoll gegenüberstehst. Versuch doch vielleicht einmal in Erfahrung zu bringen, was für ein Bild der Ehe Dein/e Partner/-in denn bis jetzt so vorgelebt bekommen hat. Sind seine/ihre Eltern eventuell geschieden? Oder leben zwar noch ein gemeinsames Leben, welches jedoch von Routine und Unzufriedenheit geprägt ist? Wie unsere Eltern eine Beziehung oder eben eine Ehe führen, beeinflusst immens, welche Haltung wir dazu entwickeln. Erleben wir von früher Kindheit an, dass verheiratete Menschen anscheinend unglücklich sind, dann speichern wir dies, oft auch unterbewusst, ab. Sind dann später auch noch viele unserer erwachsenen Freunde bereits geschieden oder unglücklich verheiratet, wird die Ehe wohl kaum noch als Garant für Liebesglück wahrgenommen. Ganz im Gegenteil.

Angst vor Veränderung

Nicht unwahrscheinlich ist es deshalb auch, dass Dein/e Partner/-in befürchtet, mit der Ehe würde sich Eure Beziehung zum Negativen verändern. Gerade, weil Ihr vielleicht so glücklich miteinander seid, stellt er/sie sich womöglich die Frage: Wieso etwas daran ändern? Könnte Dein/e Partner/-in womöglich befürchten, mit der Ehe kämen Routine, fehlende körperliche Nähe und Auseinanderleben? Und ist es vielleicht gar nicht so unvernünftig, sich bewusst zu machen, dass sich tatsächlich etwas verändern könnte? Möglicherweise lastet – so wunderschön und romantisch eine Liebesbekundung in Form einer Hochzeit auch ist – umso mehr Druck auf Eurer Beziehung. Schlicht und ergreifend dadurch, dass Ihr Euch festgelegt habt – wenn man es ganz genau nimmt „auf ewig – bis dass der Tod Euch scheidet“. Musst vielleicht sogar Du einsehen, dass das ganz schön einschüchternd klingt?

Was kannst Du tun?

Wahrscheinlich willst Du das nicht so gerne hören, aber bevor Du versuchst, Deine/n Liebste/n von der Ehe zu überzeugen, solltest Du erst noch einmal in Dich hineinfühlen. Denn es ist unabdingbar, dass auch Du Dir Deiner Emotionen, Wünsche und Ängste bewusst wirst. Nur dann könnt Ihr offen und ehrlich miteinander kommunizieren. „Ich möchte aber unbedingt heiraten!“ und „Ich aber nicht!“ führen zu nichts.

Kläre Deine eigenen Motive

Hinterfrage also genauso Deine eigenen Vorstellungen. Was erhoffst Du Dir von einer Ehe oder Hochzeit? Geht es Dir um rechtliche Sicherheiten? Möchtest Du ein eheliches Umfeld, ein offiziell stabiles Elternhaus für eventuelle Kinder? Oder stecken vielmehr eigene emotionale Gründe dahinter?

Wunschvorstellung Ehe

Vielleicht erhoffst Du Dir, ein Antrag würde Dir Halt geben. Dass Dein/e Partner/-in sich endgültig für Dich entscheidet und Dir somit eventuelle Unsicherheiten nimmt. Oder hast Du einfach das Gefühl, Eure Beziehung wäre ohne Traumhochzeit nicht komplett? Ganz gleich, welche Gefühle und Hoffnungen Du mit der Ehe verknüpfst: Sieh hin und verurteile Dich nicht dafür. Auch nicht, wenn Du vielleicht eine sehr sehnsuchtsvolle und romantische Vorstellung davon hast. Sei jedoch wachsam bei eher selbstbezogenen Gründen. Vor allem Frauen neigen manchmal auch dazu, sich die Hochzeit selbst als märchenhaften Tag und sich darin als Prinzessin vorzustellen. Und das ist absolut in Ordnung! Nicht selten aber wird der/die Partner/-in dabei völlig aus den Augen verloren. Obwohl eine Hochzeit doch ein Fest der Liebe ZWEIER Menschen sein sollte. Ebenso ist es leider eine Illusion, eine Hochzeit könne Deine Unsicherheiten und Defizite ausgleichen. Beschleicht Dich also das leise Gefühl, dass hinter Deinem Heiratswunsch nicht nur die Liebe zu Deinem/Deiner Partner/-in steckt, hinterfrage vorsichtig, ob Du Dich nicht vielleicht aus einem Mangelgefühl heraus in einer Wunschvorstellung verloren hast.

Miteinander Lösungen finden

Da Ihr leider nicht nur halb heiraten könnt, ist „Kompromisse finden“ zugegebenermaßen schwierig. Aber es geht hier nicht darum, wer als Erstes nachgibt und es wäre egoistisch, Euch gegenseitig zu etwas zwingen zu wollen. Ihr könnt das nur gemeinsam klären. Ziel ist es jetzt, trotz aller Uneinigkeit wieder ins Miteinander zu finden.

Reden statt Drängen

Versucht gerade anfangs nicht zu verkrampft, eine Entscheidung treffen oder den/die andere/n umstimmen zu wollen. Eure Gespräche sollten zunächst vorwiegend dazu dienen, Euch gegenseitig zu verstehen. Beleuchtet gemeinsam Eure Hintergründe. Erzählt Euch, was Ihr mit einer Ehe und einer Hochzeit verbindet. So kann erst einmal auf beiden Seiten Verständnis für die Ansichten und Empfindungen des/der anderen wachsen.

Zweifel nachvollziehen

Als Nächstes könntet Ihr Euch genauer über Eure Ängste austauschen. Erklärt Dir Dein Herzensmensch beispielsweise, dass er/sie sich vor der Routine einer Ehe fürchtet? Dann kannst Du versuchen, ihm/ihr Sicherheit zu geben, dass Ihr das immerhin selbst in der Hand habt und gerne verstärkt darauf achten könntet, für den Fall, dass Ihr den Schritt wagen wollt. Und erklärst Du ihm/ihr im Gegenzug Dein Gefühl, dass Eure Beziehung ohne Ja-Wort nie wirklich sicher oder vollständig wäre, kann er/sie Dir vielleicht auch Deine Ängste nehmen und Dir beweisen, dass Du – mit Ring am Finger oder ohne – seine/ihre Nummer eins bist. Nimm die Bedenken Deines Partners/Deiner Partnerin dabei unbedingt ernst! Umgekehrt sollten Deine Gefühle und Bedürfnisse selbstverständlich ebenfalls respektiert werden.

Chancen erkennen

Und ja, natürlich sollt Ihr auch über die Vorteile einer Ehe sprechen. Finden die Gespräche auf der Basis Eurer Verbundenheit statt, dann hast Du vermutlich sogar höhere Chancen, Deinem heiratsunwilligen Herzensmenschen Deinen Standpunkt und somit auch die Vorteile einer Ehe aufzuzeigen. Vor allem offensichtliche Argumente wie steuerliche Vorteile, rechtliche Angelegenheiten und Absicherungen für eventuelle gemeinsame Kinder lassen sich natürlich gut erklären. Hast Du außerdem ein sehr positives emotionales Bild von der Ehe, kannst Du ihm/ihr das ebenfalls vermitteln und vielleicht ja sogar sein/ihr Bild verändern? Scheue Dich nicht, klarzumachen, wie wichtig Dir das Heiraten ist. Mit der Grundlage gegenseitigen Verständnisses deutlich zu sagen, was man fühlt und sich wünscht, hat nichts mit sinnlosem Drängen zu tun und ist ausdrücklich erlaubt!

Einigungen finden

Und ein paar Kompromisse lassen sich vielleicht ja doch finden. Dein/e Liebste/r scheut eine große Feierlichkeit und die damit verbundene finanzielle Belastung? Womöglich kannst Du ihm/ihr entgegenkommen und Ihr heiratet im kleinen Kreise oder sogar nur zu zweit? Das kann auch sehr romantisch sein. Dein Gegenüber wird wegen der möglichen Streitigkeiten einer Scheidung ganz bange? Eventuell gibt es ihm/ihr ein gutes Gefühl, wenn Ihr Euch einigt, einen Ehevertrag aufzusetzen. Versucht, Punkte zu finden, an denen Ihr Euch arrangieren könntet, und respektiert die Bedürfnisse des/der anderen.

Kein Kompromiss möglich?

Solltet Ihr (trotz Verständnis füreinander) auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, dann musst Du leider eine Entscheidung treffen. Denn Du sollst Deine Wünsche und Träume immerhin auch nicht einfach aufgeben. Ist es für Dich also ein absolutes Muss, zu heiraten, und Du weißt, dass Du sonst niemals wirklich glücklich sein wirst? Dann ist es vielleicht fragwürdig, ob ein/e Partner/-in der/die Dir das nicht ermöglichen kann, wirklich richtig für Dich ist. Aber Vorsicht! Bist Du in Deiner Beziehung auch so wirklich glücklich, liebst Deine/n Partner/-in und weißt, dass er/sie Dich liebt – brauchst Du dann wirklich eine Beglaubigung Eurer Liebe?

Es gibt in dieser Hinsicht kein Richtig und Falsch. Es gilt nur abzuschätzen, womit Du leben kannst und womit nicht. Weißt Du aber so gar nicht, was Du tun sollst, dann sind unsere Berater/-innen bei solchen schwerwiegenden Entscheidungen gerne für Dich da und stehen Dir unterstützend zur Seite.