Du sitzt zu Hause, in Deiner viel zu großen Wohnung, und blickst Dich niedergeschlagen um. Alles kommt Dir seltsam verloren vor. Es ist noch nicht lange her, dass Ihr Euch getrennt habt. Und das Einzige, was Du seitdem wahrnehmen kannst, ist die allgegenwärtige Abwesenheit dieser einen Person, von der Du dachtest, Du würdest Dein ganzes Leben mit ihm/ihr verbringen. Die Stille ist erdrückend. Das Zimmer zu dunkel. Die Wände wirken zu eng. Dich überschwemmt das allesbeherrschende Gefühl, wie einsam Du Dich fühlst.
Falls Du Dich so oder so ähnlich fühlst, dann mach Dir keine Sorgen. So schmerzhaft die Situation ist, die Du gerade durchlebst, so normal sind diese Gefühle auch. Das macht es zwar im Moment nicht weniger schlimm, doch es kann Hoffnung spenden, dass es irgendwann vorbeigehen wird. Aber wie entsteht dieses extreme Gefühl der Einsamkeit überhaupt? Und wie kannst Du diese Leere hinter Dir lassen und zurück in ein erfülltes Leben finden?
Häufig unterschätzt:
Die Auswirkungen von Liebeskummer
Das Wort „Liebeskummer“ verbinden viele immer noch mit verletzten Teenie-Gefühlen. Die ernstzunehmenden Auswirkungen, die der Verlust eines geliebten Menschen haben kann, werden deshalb oft belächelt. Dabei ist inzwischen unstrittig, dass die mentalen und sogar körperlichen Auswirkungen einer Trennung nicht zu unterschätzen sind.
Plötzlich ist alles anders
Es ist deshalb nur verständlich, dass Du erst einmal Zeit brauchst, um alles zu verarbeiten. Und dass Du Dich momentan wahrscheinlich sehr einsam fühlst. Im Zuge einer Trennung ist die Fallhöhe nämlich oft besonders groß. Immerhin haben wir uns an die Anwesenheit unseres/unserer Ex-Partners/-in vermutlich ziemlich gewöhnt. Und auf einmal ist dieser Mensch nicht mehr Teil Deines Lebens. Statt gemütliche Pärchen-Abende auf der Couch zu verbringen, starrst Du nun alleine auf den Fernseher. Statt den/die Liebste/-n romantisch zu bekochen, greifst Du zur Chipstüte, weil es Dir so vorkommt, als würde sich Kochen sowieso nicht lohnen. Diese neu erlebte Einsamkeit kann erdrückend wirken.
Was führt zu Einsamkeit nach einer Trennung?
Unabhängig von dem, was auf der Hand liegt – nämlich, dass einer der wichtigsten und präsentesten Menschen aus Deinem Leben verschwunden ist – gibt es weitere Faktoren, die beeinflussen, dass wir uns nach einer Trennung dermaßen hilflos und alleine fühlen.
Abschied von mehr als einer Person
Denn nicht nur Dein/e Ex verschwindet aus Deinem Leben. Er/Sie nimmt auch Wünsche, Träume und Vorstellungen Deiner (beziehungsweise Eurer) geplanten Zukunft mit. Vielleicht wolltet Ihr demnächst für drei Monate durch Südamerika reisen. Oder die Kinderplanung war in vollem Gange. Das loslassen zu müssen, ist wahrhaftig nicht einfach und kann ein großes Gefühl der Leere hinterlassen. Außerdem fallen gemeinsame Gewohnheiten und Unternehmungen weg. Wart Ihr beispielsweise Samstagabend regelmäßig Tischtennis spielen, werden Dir die Samstagabende wahrscheinlich erst einmal besonders leer und einsam vorkommen.
Gemeinsamer Freundeskreis
Nicht einfacher wird es, wenn Ihr einen gemeinsamen Freundeskreis hattet. Sogar, wenn Ihr die Trennung vorbildlich und im Guten regelt, kann es sein, dass Du Dich in der anfänglichen Trennungsphase erst einmal von diesen Freunden/-innen zurückziehen musst. Gerade in der schmerzhaften Anfangszeit ist es absolut nachvollziehbar, Kontakte, die Dich an Deine/n Ex erinnern, erst einmal zu meiden. Im schlimmsten Falle könnten sich diese Freunde/-innen andersherum aber auch von Dir entfernen. Besonders, wenn Ihr in Uneinigkeit auseinandergegangen seid und Du damals eher in seinen/ihren Freundeskreis aufgenommen wurdest, könnte das passieren. So oder so fallen aber leider Bezugspersonen weg.
Verlorene Familie?
Wart ihr längere Zeit ein Paar, wirst Du bestimmt auch seine/ihre Familie gut kennengelernt haben. Nicht selten wird die Familie unseres/unserer Partners/Partnerin quasi zu unserer zweiten Familie. Leider ist es hier jedoch noch wahrscheinlicher, dass der Kontakt nach einer Trennung zum Erliegen kommt. Es hat Dir förmlich nochmal das Herz gebrochen, als Du aus der Chat-Gruppe seiner/ihrer Familie austreten musstest? Oder bei Deiner Tüte Chips denkst Du sehnsüchtig an den gemütlichen Sonntagsbrunch bei seiner/ihrer Mutter? Dieses soziale, familiäre Umfeld zu verlieren, kann manchmal fast genauso wehtun wie die Trennung selbst. Und hinterlässt selbstverständlich eine riesige Lücke. Wie sollte man sich da nicht einsam fühlen?
Allein zu Haus
Habt Ihr außerdem bereits zusammengewohnt, musst Du wohl eine der größten Umstellungen überwinden. Ist er/sie ausgezogen, wird Dich sicher trotzdem weiterhin alles hier an Eure gemeinsam erlebte Zeit erinnern. Die Wohnung ist seltsam leer, das Bett fühlt sich zu groß an, vielleicht tauchen immer wieder Sachen auf, die er/sie noch vergessen hat. Der zuvor sicherste und gemütlichste Ort der Welt ist nun ein Minenfeld aus Erinnerungen. Bis diese vier Wände zu Deinem eigenen Zuhause werden, kann es ganz schön dauern. Bist dahingegen Du ausgezogen, fühlt sich Deine neue Wohnung womöglich auch noch nicht wie Zuhause an. Vielleicht hattest Du durch den Liebeskummer bis jetzt gar nicht die Kraft, es Dir gemütlich zu machen. Stehen womöglich sogar noch Umzugskartons herum? In einer „unfertigen“ Wohnung zu sitzen und die leeren Wände anzustarren lässt die Einsamkeit in Deiner Brust vermutlich umso mehr schmerzen.
Sozialer Rückzug: Wertvoll oder quälend?
Nichtsdestotrotz ziehen sich viele von Liebeskummer Betroffene erst einmal stark zurück und bleiben lieber alleine in den eigenen vier Wänden. Schlägt ihnen dort aber die Einsamkeit nur so entgegen, neigen die Leidenden zuweilen dazu, sich zwanghaft ablenken zu wollen. Manchmal tut das zwar gut, Ablenkung verspricht andererseits aber leider trotzdem nicht immer Erleichterung. Besonders, wenn diese zunehmend wahllos erfolgt (in Form belangloser Dates oder vermehrtem Feiern), könnte das Deinen Zustand sogar eher verschlechtern. Ein gewisser Rückzug ist deshalb nicht immer negativ, sondern kann durchaus heilend sein. Vor allem, wenn Du verstehst, warum Dein Körper und Dein Geist diesen jetzt vielleicht sogar ganz bewusst einfordern.
Wenn der Körper Ruhe fordert
Kurz gesagt ist Dein Körper in letzter Zeit enorm gestresst. Zum Einen hast Du mit einem extremen Abfall des Dopamins (dem „Botenstoff des Glücks“) in Deinem Körper zu kämpfen. Und zum Anderen wurden durch die Trennung Ängste und andere negative Emotionen ausgelöst. Beides führt dazu, dass übermäßig Stresshormone ausgeschüttet werden. Du warst wochenlang schlaflos, bist unruhig durch die Wohnung getigert und Dein Appetit blieb womöglich tagelang aus? Körper und Geist befinden sich in absolutem Ausnahmezustand. Letzten Endes folgt irgendwann das, was folgen muss: Die Erschöpfung. Leib und Seele sind müde. Vermutlich liegst Du deshalb derzeit eher völlig erschöpft in Deinem Bett, anstatt rauszugehen. Und weißt Du was? Das ist völlig okay. Versuche, achtsam zu sein und Deinen Zustand so gut es geht anzunehmen. Denn auch, wenn es sich gerade wahrscheinlich nicht danach anfühlt, hat all das durchaus einen Zweck. Nämlich Deine Seele zu heilen. Dein Rückzug und auch Deine Einsamkeit sind Bestandteil Deiner Erholung.
Was Dir jetzt helfen kann
Jede/-r braucht letztendlich etwas anderes, um wieder auf die Beine zu kommen. Wir Menschen sind, was das soziale Verhalten angeht, unglaublich unterschiedlich veranlagt. Es liegt also an Dir, herauszufinden, was Du wirklich brauchst, und auf Deine Bedürfnisse zu hören. Zu sehr im Strudel des Einsam-Fühlens zu stecken, kann Dir Deine Selbstfürsorge allerdings erheblich erschweren. Zum Glück gibt es ein paar kleine Tricks, die viel bewirken und Dich an einen besseren Ausgangspunkt für die anstehende Selbstarbeit bringen können.
Akute Hilfe: Kleinigkeiten, die Großes bewirken
Schon mit wenig Aufwand kannst Du glücklicherweise wieder mehr Sicherheit und Geborgenheit in Deinem Alltag möglich machen. Und dadurch hoffentlich neue Kraft und Lebensfreude tanken.
Der Effekt von Licht
Überleg doch mal, was es mit Dir macht, wenn im Winter überall die Weihnachtsbeleuchtung funkelt. Oder der warme Schein einer Kerze den Raum erhellt. Licht hat einen wahnsinnig positiven Effekt auf unser Wohlbefinden. Eine Lichterkette hier, eine Kerze da – Du wirst sehen, das kann viel verändern. Und zeigt Dir gleichzeitig, dass Du es Dir auch alleine gemütlich machen kannst.
In eine dunkle Wohnung zu kommen, wo doch einmal Dein/e Partner/Partnerin auf Dich gewartet hatte, kann sich schrecklich anfühlen. Und Dich gleich beim Nachhausekommen wieder daran erinnern, dass niemand da ist. Doch, der Technik sei Dank, kannst Du Dich hier ein wenig austricksen. Und zwar mit Hilfe von Zeitschaltuhren. Klingt vielleicht zunächst komisch. Aber strahlen die funkelnden Lichterketten bereits, wenn Du die Tür aufmachst, wird das Deine Wohnung sofort in einen Ort verwandeln, an den Du gerne kommst. Und Dir bleibt somit gleich ein Auslöser des Einsamkeits-Gefühls erspart. Ist das nicht toll?
Sich verbunden fühlen
Gleiches gilt morgens. In völliger Stille, ohne ein „Guten Morgen“ aufzuwachen, kann einem lauter erscheinen als ein startendes Flugzeug. Mit menschlichen Stimmen verbinden wir das Gefühl von Zugehörigkeit und Sicherheit, was Stress deutlich mindern kann. Lass Dich doch vielleicht statt von Deinem schrillen Wecker vom Radio oder Ähnlichem wecken. Hast Du eine/n sehr gute/n Freund/-in, könntet Ihr beispielsweise sogar vereinbaren, dass er/sie Dich mit einem kurzen Anruf weckt. So startest Du womöglich gleich viel besser und glücklicher in den Tag.
Wohlfühl-Rituale
Weißt Du aufgrund Deines Gefühlschaos allerdings gar nicht mehr richtig, was Dir eigentlich guttut? Womöglich fühlst Du derzeit selbst bei Deinen liebsten Beschäftigungen keine richtige Freude mehr? Leider vernachlässigen wir folglich oft Sachen, die uns helfen könnten. Mach es Dir deshalb etwas leichter und führe wohltuende Rituale ein. Beispielsweise, wann Du aufstehst und schlafen gehst. Oder schreibe eine Liste mit Sachen, die Dich (sonst) glücklich machen. Ob das Inline-Skaten ist oder Stricken, ein Wohnungsputz, ein Stück Kuchen oder ein Bad – völlig egal. Schreibe diese Sachen auf und mache ab und an etwas davon. Kümmerst Du Dich auf diese Weise um Dich, hilft Dir das womöglich aus Deiner Freudlosigkeit heraus. Und Du wirst diese Aktivitäten früher oder später wieder genießen können, ganz bestimmt!
Wunderwaffe Sport
Auch Sport und Bewegung generell sind Maßnahmen, die sowohl kurzfristig als auch langfristig wahre Wunder wirken. Ob Du ein Training (zuhause) absolvierst oder eine Runde spazieren gehst: Hast Du den inneren Schweinehund erst einmal überwunden, wirst Du sofort von den positiven Effekten profitieren können. Erstens bekommst Du den Kopf frei – was Du sicher dringend nötig hast. Außerdem werden während und auch noch nach dem Training Stresshormone abgebaut und ordentlich Glücksgefühle ausgeschüttet. Und zu guter Letzt kann der Sport Dir helfen, Dich in Deinem Körper wieder richtig wohl zu fühlen und zusätzlich Dein Selbstwertgefühl zu steigern. Wenn das mal nicht gut klingt!
Langfristige Veränderung
Doch was braucht es noch, um auf lange Sicht wieder glücklich sein zu können? Unerlässlich ist es, das Alleinsein zu lernen und Frieden damit zu schließen. Das gelingt am besten, wenn Du es schaffst, Deine Sichtweise zu verändern. Erkennst Du erst einmal die Chancen, die sich Dir neben all dem Kummer und Herzschmerz bieten, wirst Du an den Herausforderungen und auch der Einsamkeit sogar wachsen können.
Nimm es an
Einsamkeit entsteht grundsätzlich durch Widerstand gegen das, was ist. Du kommst beispielsweise alleine nach Hause, wünschst Dir aber sehnlichst, es wäre jemand da. Folglich entsteht das Gefühl, einsam zu sein. Nimmst Du Deine Situation jedoch an, wie sie ist, und versuchst, sowohl die Herausforderungen als auch ihre Vorteile zu erkennen, wird sich Dir ein ganz neuer Weg eröffnen.
Gib Dir aber bitte Zeit. Du darfst Deinen Verlust in Ruhe betrauern. Und dafür gibt es auch keine vorgegebene oder angemessene Zeitspanne. Wichtig ist nur, dass Du Dich nicht aufgibst, sondern versuchst, Deine Empfindungen bewusst zuzulassen. Sie zu verleugnen, wird die schlechten Gefühle nicht einfach wegzaubern.
Alleinsein lernen
Vielmehr kannst Du üben, mit Dir alleine zu sein. Anfangs wird Dir wahrscheinlich Dein Schmerz Gesellschaft leisten. Doch mit der Zeit wird er nachlassen. Mache Dir kleine Freuden oder schenke Dir Momente, die Dir guttun, zum Beispiel mit Hilfe der Liste, die Du geschrieben hast. Das wird das (liebevolle) Verhältnis zu Dir selbst stärken. Fällt Dir das schwer, dann überleg mal, wie Du mit einem/einer Freund/-in umgehen würdest, der/die gerade in Deiner Situation steckt. Wärst Du ihm/ihr gegenüber nicht liebevoll und rücksichtsvoll? Genau so solltest Du jetzt mit Dir selbst umgehen.
Gesunde Ablenkung
Dazu gehört auch, zu spüren, wann Du eben nicht alleine bleiben solltest. Versuche, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Aktivität und Raum für Dich zu schaffen. Jagst Du einer Ablenkung nach der anderen hinterher, wirst Du Dich letzten Endes vermutlich umso leerer und einsamer fühlen, sobald Du zur Ruhe kommst. Du musst Dich dem also stellen, damit dieses Gefühl besser werden kann. Jedoch ist das andere Extrem, Dich nur noch zu Hause zu vergraben und im Selbstmitleid zu ertrinken, auch nicht der richtige Weg. Hier geht es vor allem um Balance.
Herzensmenschen
Eine absolute Bereicherung sind nach einer Trennung wiederauflebende oder neu entstehende Freundschaften. Denn Vergebene unternehmen meist automatisch weniger mit Freunden/-innen. Das ist ja auch ganz normal. Dennoch sind Freundschaften mitunter das Wichtigste und Bereicherndste, was es gibt. Lerne neue Leute kennen, lasse eingeschlafene Freundschaften wieder aufblühen oder triff Dich einfach öfter mit Deinem/Deiner besten Freund/-in. Das wird Balsam für Deine Seele sein.
Auf Dich konzentrieren
Du siehst also: Der neu gewonnene Freiraum bietet auch viele Chancen. Ob das Zeit mit Deinen Freunden/-innen ist oder der Raum, den Du nun hast, um auch Dich selbst wieder besser kennenzulernen. Vielleicht kennst Du das: Dein/e Ex und Du habt Euch mit der Zeit eingespielt. Ihr habt Aktivitäten gepflegt, die Euch beiden Spaß gemacht haben. Seid in die Restaurants gegangen, wo Ihr beide das Essen mochtet. Klar, das war schön. Doch betrachte es einmal von der anderen Seite: Was willst Du? Wenn Du mal nur auf Dich blickst? Wo möchtest Du essen gehen, wenn Du auf niemanden Rücksicht nehmen musst? Wohin willst Du generell in Deinem Leben?
Vermutlich hast Du Dich verändert in den letzten Jahren. Erkunde also voller Neugierde, wer Du jetzt bist. Was Du magst und was nicht. Ganz unabhängig von anderen. Da gibt es so viel zu erforschen, dass Dir bestimmt fast keine Zeit mehr bleibt, Dich einsam zu fühlen. Mehr und mehr wird Dir die anfangs so verhasste Einsamkeit womöglich etwas schenken: Nämlich Dich und das Leben neu entdecken zu können.
Ergreife die Chance
Alleinsein bedeutet also nicht gleich einsam sein. Es bedeutet auch die Freiheit, zu tun, was Du willst. Dreh doch schon morgens die Musik laut auf, was Dein/e Ex nie mochte! Genieße Knoblauch in Massen ohne schlechtes Gewissen! Alleinsein kann toll sein. Und das zu erkennen, wird Dir helfen, Einsamkeit in wertvolle Zeit für Dich umzuwandeln.
Hast Du das Gefühl, Dir dabei noch selbst im Weg zu stehen, oder Deine Einsamkeit ist zu erdrückend? Vielleicht musst Du auch erst einmal Dein gebrochenes Herz heilen, um wieder nach vorne blicken zu können. Egal, was Dir Schwierigkeiten bereitet: Du kannst jederzeit bei uns anrufen und Dir einen fachkundigen Rat einholen. Unsere Berater und Beraterinnen sind für Dich da und helfen Dir, mit den Herausforderungen umzugehen. So betrachtet bist Du gar nicht so ganz alleine.
Einsamkeit nach Trennung
Einsamkeit nach Trennung
Was Dir jetzt hilft
Du sitzt zu Hause, in Deiner viel zu großen Wohnung, und blickst Dich niedergeschlagen um. Alles kommt Dir seltsam verloren vor. Es ist noch nicht lange her, dass Ihr Euch getrennt habt. Und das Einzige, was Du seitdem wahrnehmen kannst, ist die allgegenwärtige Abwesenheit dieser einen Person, von der Du dachtest, Du würdest Dein ganzes Leben mit ihm/ihr verbringen. Die Stille ist erdrückend. Das Zimmer zu dunkel. Die Wände wirken zu eng. Dich überschwemmt das allesbeherrschende Gefühl, wie einsam Du Dich fühlst.
Falls Du Dich so oder so ähnlich fühlst, dann mach Dir keine Sorgen. So schmerzhaft die Situation ist, die Du gerade durchlebst, so normal sind diese Gefühle auch. Das macht es zwar im Moment nicht weniger schlimm, doch es kann Hoffnung spenden, dass es irgendwann vorbeigehen wird. Aber wie entsteht dieses extreme Gefühl der Einsamkeit überhaupt? Und wie kannst Du diese Leere hinter Dir lassen und zurück in ein erfülltes Leben finden?
Häufig unterschätzt:
Die Auswirkungen von Liebeskummer
Das Wort „Liebeskummer“ verbinden viele immer noch mit verletzten Teenie-Gefühlen. Die ernstzunehmenden Auswirkungen, die der Verlust eines geliebten Menschen haben kann, werden deshalb oft belächelt. Dabei ist inzwischen unstrittig, dass die mentalen und sogar körperlichen Auswirkungen einer Trennung nicht zu unterschätzen sind.
Plötzlich ist alles anders
Es ist deshalb nur verständlich, dass Du erst einmal Zeit brauchst, um alles zu verarbeiten. Und dass Du Dich momentan wahrscheinlich sehr einsam fühlst. Im Zuge einer Trennung ist die Fallhöhe nämlich oft besonders groß. Immerhin haben wir uns an die Anwesenheit unseres/unserer Ex-Partners/-in vermutlich ziemlich gewöhnt. Und auf einmal ist dieser Mensch nicht mehr Teil Deines Lebens. Statt gemütliche Pärchen-Abende auf der Couch zu verbringen, starrst Du nun alleine auf den Fernseher. Statt den/die Liebste/-n romantisch zu bekochen, greifst Du zur Chipstüte, weil es Dir so vorkommt, als würde sich Kochen sowieso nicht lohnen. Diese neu erlebte Einsamkeit kann erdrückend wirken.
Was führt zu Einsamkeit nach einer Trennung?
Unabhängig von dem, was auf der Hand liegt – nämlich, dass einer der wichtigsten und präsentesten Menschen aus Deinem Leben verschwunden ist – gibt es weitere Faktoren, die beeinflussen, dass wir uns nach einer Trennung dermaßen hilflos und alleine fühlen.
Abschied von mehr als einer Person
Denn nicht nur Dein/e Ex verschwindet aus Deinem Leben. Er/Sie nimmt auch Wünsche, Träume und Vorstellungen Deiner (beziehungsweise Eurer) geplanten Zukunft mit. Vielleicht wolltet Ihr demnächst für drei Monate durch Südamerika reisen. Oder die Kinderplanung war in vollem Gange. Das loslassen zu müssen, ist wahrhaftig nicht einfach und kann ein großes Gefühl der Leere hinterlassen. Außerdem fallen gemeinsame Gewohnheiten und Unternehmungen weg. Wart Ihr beispielsweise Samstagabend regelmäßig Tischtennis spielen, werden Dir die Samstagabende wahrscheinlich erst einmal besonders leer und einsam vorkommen.
Gemeinsamer Freundeskreis
Nicht einfacher wird es, wenn Ihr einen gemeinsamen Freundeskreis hattet. Sogar, wenn Ihr die Trennung vorbildlich und im Guten regelt, kann es sein, dass Du Dich in der anfänglichen Trennungsphase erst einmal von diesen Freunden/-innen zurückziehen musst. Gerade in der schmerzhaften Anfangszeit ist es absolut nachvollziehbar, Kontakte, die Dich an Deine/n Ex erinnern, erst einmal zu meiden. Im schlimmsten Falle könnten sich diese Freunde/-innen andersherum aber auch von Dir entfernen. Besonders, wenn Ihr in Uneinigkeit auseinandergegangen seid und Du damals eher in seinen/ihren Freundeskreis aufgenommen wurdest, könnte das passieren. So oder so fallen aber leider Bezugspersonen weg.
Verlorene Familie?
Wart ihr längere Zeit ein Paar, wirst Du bestimmt auch seine/ihre Familie gut kennengelernt haben. Nicht selten wird die Familie unseres/unserer Partners/Partnerin quasi zu unserer zweiten Familie. Leider ist es hier jedoch noch wahrscheinlicher, dass der Kontakt nach einer Trennung zum Erliegen kommt. Es hat Dir förmlich nochmal das Herz gebrochen, als Du aus der Chat-Gruppe seiner/ihrer Familie austreten musstest? Oder bei Deiner Tüte Chips denkst Du sehnsüchtig an den gemütlichen Sonntagsbrunch bei seiner/ihrer Mutter? Dieses soziale, familiäre Umfeld zu verlieren, kann manchmal fast genauso wehtun wie die Trennung selbst. Und hinterlässt selbstverständlich eine riesige Lücke. Wie sollte man sich da nicht einsam fühlen?
Allein zu Haus
Habt Ihr außerdem bereits zusammengewohnt, musst Du wohl eine der größten Umstellungen überwinden. Ist er/sie ausgezogen, wird Dich sicher trotzdem weiterhin alles hier an Eure gemeinsam erlebte Zeit erinnern. Die Wohnung ist seltsam leer, das Bett fühlt sich zu groß an, vielleicht tauchen immer wieder Sachen auf, die er/sie noch vergessen hat. Der zuvor sicherste und gemütlichste Ort der Welt ist nun ein Minenfeld aus Erinnerungen. Bis diese vier Wände zu Deinem eigenen Zuhause werden, kann es ganz schön dauern. Bist dahingegen Du ausgezogen, fühlt sich Deine neue Wohnung womöglich auch noch nicht wie Zuhause an. Vielleicht hattest Du durch den Liebeskummer bis jetzt gar nicht die Kraft, es Dir gemütlich zu machen. Stehen womöglich sogar noch Umzugskartons herum? In einer „unfertigen“ Wohnung zu sitzen und die leeren Wände anzustarren lässt die Einsamkeit in Deiner Brust vermutlich umso mehr schmerzen.
Sozialer Rückzug: Wertvoll oder quälend?
Nichtsdestotrotz ziehen sich viele von Liebeskummer Betroffene erst einmal stark zurück und bleiben lieber alleine in den eigenen vier Wänden. Schlägt ihnen dort aber die Einsamkeit nur so entgegen, neigen die Leidenden zuweilen dazu, sich zwanghaft ablenken zu wollen. Manchmal tut das zwar gut, Ablenkung verspricht andererseits aber leider trotzdem nicht immer Erleichterung. Besonders, wenn diese zunehmend wahllos erfolgt (in Form belangloser Dates oder vermehrtem Feiern), könnte das Deinen Zustand sogar eher verschlechtern. Ein gewisser Rückzug ist deshalb nicht immer negativ, sondern kann durchaus heilend sein. Vor allem, wenn Du verstehst, warum Dein Körper und Dein Geist diesen jetzt vielleicht sogar ganz bewusst einfordern.
Wenn der Körper Ruhe fordert
Kurz gesagt ist Dein Körper in letzter Zeit enorm gestresst. Zum Einen hast Du mit einem extremen Abfall des Dopamins (dem „Botenstoff des Glücks“) in Deinem Körper zu kämpfen. Und zum Anderen wurden durch die Trennung Ängste und andere negative Emotionen ausgelöst. Beides führt dazu, dass übermäßig Stresshormone ausgeschüttet werden. Du warst wochenlang schlaflos, bist unruhig durch die Wohnung getigert und Dein Appetit blieb womöglich tagelang aus? Körper und Geist befinden sich in absolutem Ausnahmezustand. Letzten Endes folgt irgendwann das, was folgen muss: Die Erschöpfung. Leib und Seele sind müde. Vermutlich liegst Du deshalb derzeit eher völlig erschöpft in Deinem Bett, anstatt rauszugehen. Und weißt Du was? Das ist völlig okay. Versuche, achtsam zu sein und Deinen Zustand so gut es geht anzunehmen. Denn auch, wenn es sich gerade wahrscheinlich nicht danach anfühlt, hat all das durchaus einen Zweck. Nämlich Deine Seele zu heilen. Dein Rückzug und auch Deine Einsamkeit sind Bestandteil Deiner Erholung.
Was Dir jetzt helfen kann
Jede/-r braucht letztendlich etwas anderes, um wieder auf die Beine zu kommen. Wir Menschen sind, was das soziale Verhalten angeht, unglaublich unterschiedlich veranlagt. Es liegt also an Dir, herauszufinden, was Du wirklich brauchst, und auf Deine Bedürfnisse zu hören. Zu sehr im Strudel des Einsam-Fühlens zu stecken, kann Dir Deine Selbstfürsorge allerdings erheblich erschweren. Zum Glück gibt es ein paar kleine Tricks, die viel bewirken und Dich an einen besseren Ausgangspunkt für die anstehende Selbstarbeit bringen können.
Akute Hilfe: Kleinigkeiten, die Großes bewirken
Schon mit wenig Aufwand kannst Du glücklicherweise wieder mehr Sicherheit und Geborgenheit in Deinem Alltag möglich machen. Und dadurch hoffentlich neue Kraft und Lebensfreude tanken.
Der Effekt von Licht
Überleg doch mal, was es mit Dir macht, wenn im Winter überall die Weihnachtsbeleuchtung funkelt. Oder der warme Schein einer Kerze den Raum erhellt. Licht hat einen wahnsinnig positiven Effekt auf unser Wohlbefinden. Eine Lichterkette hier, eine Kerze da – Du wirst sehen, das kann viel verändern. Und zeigt Dir gleichzeitig, dass Du es Dir auch alleine gemütlich machen kannst.
In eine dunkle Wohnung zu kommen, wo doch einmal Dein/e Partner/Partnerin auf Dich gewartet hatte, kann sich schrecklich anfühlen. Und Dich gleich beim Nachhausekommen wieder daran erinnern, dass niemand da ist. Doch, der Technik sei Dank, kannst Du Dich hier ein wenig austricksen. Und zwar mit Hilfe von Zeitschaltuhren. Klingt vielleicht zunächst komisch. Aber strahlen die funkelnden Lichterketten bereits, wenn Du die Tür aufmachst, wird das Deine Wohnung sofort in einen Ort verwandeln, an den Du gerne kommst. Und Dir bleibt somit gleich ein Auslöser des Einsamkeits-Gefühls erspart. Ist das nicht toll?
Sich verbunden fühlen
Gleiches gilt morgens. In völliger Stille, ohne ein „Guten Morgen“ aufzuwachen, kann einem lauter erscheinen als ein startendes Flugzeug. Mit menschlichen Stimmen verbinden wir das Gefühl von Zugehörigkeit und Sicherheit, was Stress deutlich mindern kann. Lass Dich doch vielleicht statt von Deinem schrillen Wecker vom Radio oder Ähnlichem wecken. Hast Du eine/n sehr gute/n Freund/-in, könntet Ihr beispielsweise sogar vereinbaren, dass er/sie Dich mit einem kurzen Anruf weckt. So startest Du womöglich gleich viel besser und glücklicher in den Tag.
Wohlfühl-Rituale
Weißt Du aufgrund Deines Gefühlschaos allerdings gar nicht mehr richtig, was Dir eigentlich guttut? Womöglich fühlst Du derzeit selbst bei Deinen liebsten Beschäftigungen keine richtige Freude mehr? Leider vernachlässigen wir folglich oft Sachen, die uns helfen könnten. Mach es Dir deshalb etwas leichter und führe wohltuende Rituale ein. Beispielsweise, wann Du aufstehst und schlafen gehst. Oder schreibe eine Liste mit Sachen, die Dich (sonst) glücklich machen. Ob das Inline-Skaten ist oder Stricken, ein Wohnungsputz, ein Stück Kuchen oder ein Bad – völlig egal. Schreibe diese Sachen auf und mache ab und an etwas davon. Kümmerst Du Dich auf diese Weise um Dich, hilft Dir das womöglich aus Deiner Freudlosigkeit heraus. Und Du wirst diese Aktivitäten früher oder später wieder genießen können, ganz bestimmt!
Wunderwaffe Sport
Auch Sport und Bewegung generell sind Maßnahmen, die sowohl kurzfristig als auch langfristig wahre Wunder wirken. Ob Du ein Training (zuhause) absolvierst oder eine Runde spazieren gehst: Hast Du den inneren Schweinehund erst einmal überwunden, wirst Du sofort von den positiven Effekten profitieren können. Erstens bekommst Du den Kopf frei – was Du sicher dringend nötig hast. Außerdem werden während und auch noch nach dem Training Stresshormone abgebaut und ordentlich Glücksgefühle ausgeschüttet. Und zu guter Letzt kann der Sport Dir helfen, Dich in Deinem Körper wieder richtig wohl zu fühlen und zusätzlich Dein Selbstwertgefühl zu steigern. Wenn das mal nicht gut klingt!
Langfristige Veränderung
Doch was braucht es noch, um auf lange Sicht wieder glücklich sein zu können? Unerlässlich ist es, das Alleinsein zu lernen und Frieden damit zu schließen. Das gelingt am besten, wenn Du es schaffst, Deine Sichtweise zu verändern. Erkennst Du erst einmal die Chancen, die sich Dir neben all dem Kummer und Herzschmerz bieten, wirst Du an den Herausforderungen und auch der Einsamkeit sogar wachsen können.
Nimm es an
Einsamkeit entsteht grundsätzlich durch Widerstand gegen das, was ist. Du kommst beispielsweise alleine nach Hause, wünschst Dir aber sehnlichst, es wäre jemand da. Folglich entsteht das Gefühl, einsam zu sein. Nimmst Du Deine Situation jedoch an, wie sie ist, und versuchst, sowohl die Herausforderungen als auch ihre Vorteile zu erkennen, wird sich Dir ein ganz neuer Weg eröffnen.
Gib Dir aber bitte Zeit. Du darfst Deinen Verlust in Ruhe betrauern. Und dafür gibt es auch keine vorgegebene oder angemessene Zeitspanne. Wichtig ist nur, dass Du Dich nicht aufgibst, sondern versuchst, Deine Empfindungen bewusst zuzulassen. Sie zu verleugnen, wird die schlechten Gefühle nicht einfach wegzaubern.
Alleinsein lernen
Vielmehr kannst Du üben, mit Dir alleine zu sein. Anfangs wird Dir wahrscheinlich Dein Schmerz Gesellschaft leisten. Doch mit der Zeit wird er nachlassen. Mache Dir kleine Freuden oder schenke Dir Momente, die Dir guttun, zum Beispiel mit Hilfe der Liste, die Du geschrieben hast. Das wird das (liebevolle) Verhältnis zu Dir selbst stärken. Fällt Dir das schwer, dann überleg mal, wie Du mit einem/einer Freund/-in umgehen würdest, der/die gerade in Deiner Situation steckt. Wärst Du ihm/ihr gegenüber nicht liebevoll und rücksichtsvoll? Genau so solltest Du jetzt mit Dir selbst umgehen.
Gesunde Ablenkung
Dazu gehört auch, zu spüren, wann Du eben nicht alleine bleiben solltest. Versuche, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Aktivität und Raum für Dich zu schaffen. Jagst Du einer Ablenkung nach der anderen hinterher, wirst Du Dich letzten Endes vermutlich umso leerer und einsamer fühlen, sobald Du zur Ruhe kommst. Du musst Dich dem also stellen, damit dieses Gefühl besser werden kann. Jedoch ist das andere Extrem, Dich nur noch zu Hause zu vergraben und im Selbstmitleid zu ertrinken, auch nicht der richtige Weg. Hier geht es vor allem um Balance.
Herzensmenschen
Eine absolute Bereicherung sind nach einer Trennung wiederauflebende oder neu entstehende Freundschaften. Denn Vergebene unternehmen meist automatisch weniger mit Freunden/-innen. Das ist ja auch ganz normal. Dennoch sind Freundschaften mitunter das Wichtigste und Bereicherndste, was es gibt. Lerne neue Leute kennen, lasse eingeschlafene Freundschaften wieder aufblühen oder triff Dich einfach öfter mit Deinem/Deiner besten Freund/-in. Das wird Balsam für Deine Seele sein.
Auf Dich konzentrieren
Du siehst also: Der neu gewonnene Freiraum bietet auch viele Chancen. Ob das Zeit mit Deinen Freunden/-innen ist oder der Raum, den Du nun hast, um auch Dich selbst wieder besser kennenzulernen. Vielleicht kennst Du das: Dein/e Ex und Du habt Euch mit der Zeit eingespielt. Ihr habt Aktivitäten gepflegt, die Euch beiden Spaß gemacht haben. Seid in die Restaurants gegangen, wo Ihr beide das Essen mochtet. Klar, das war schön. Doch betrachte es einmal von der anderen Seite: Was willst Du? Wenn Du mal nur auf Dich blickst? Wo möchtest Du essen gehen, wenn Du auf niemanden Rücksicht nehmen musst? Wohin willst Du generell in Deinem Leben?
Vermutlich hast Du Dich verändert in den letzten Jahren. Erkunde also voller Neugierde, wer Du jetzt bist. Was Du magst und was nicht. Ganz unabhängig von anderen. Da gibt es so viel zu erforschen, dass Dir bestimmt fast keine Zeit mehr bleibt, Dich einsam zu fühlen. Mehr und mehr wird Dir die anfangs so verhasste Einsamkeit womöglich etwas schenken: Nämlich Dich und das Leben neu entdecken zu können.
Ergreife die Chance
Alleinsein bedeutet also nicht gleich einsam sein. Es bedeutet auch die Freiheit, zu tun, was Du willst. Dreh doch schon morgens die Musik laut auf, was Dein/e Ex nie mochte! Genieße Knoblauch in Massen ohne schlechtes Gewissen! Alleinsein kann toll sein. Und das zu erkennen, wird Dir helfen, Einsamkeit in wertvolle Zeit für Dich umzuwandeln.
Hast Du das Gefühl, Dir dabei noch selbst im Weg zu stehen, oder Deine Einsamkeit ist zu erdrückend? Vielleicht musst Du auch erst einmal Dein gebrochenes Herz heilen, um wieder nach vorne blicken zu können. Egal, was Dir Schwierigkeiten bereitet: Du kannst jederzeit bei uns anrufen und Dir einen fachkundigen Rat einholen. Unsere Berater und Beraterinnen sind für Dich da und helfen Dir, mit den Herausforderungen umzugehen. So betrachtet bist Du gar nicht so ganz alleine.
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